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ALOISIUS - vom Fohlen zum Reitpferd

Ein Erfahrungsbericht!

Alles begann mit dem Satz: "Hey Ralf, wie wäre es, wenn Du ein Fohlen kaufst ?" Anja beendete den Satz mit einem Lachen um anzuzeigen, dass er nicht ganz ernst gemeint war. Trotzdem führte er dazu, dass ich heute ein Süddeutsches Kaltblut namens "ALOISIUS", also einen Tierischen ErZengel besitze und mich bemühe, dieses zum Reit- und Fahrpferd auszubilden. Was dabei so alles passiert ist, was ich erlebt habe und was ich lernen musste, will ich hier als eine Art Erfahrungsbericht beschreiben. Und ich möchte betonen, dass es sich um einen Bericht handelt und nicht um eine Anleitung!

Diashow (8 Bilder):



Vorwort / Erstkontakt

Ich
Wie den meisten Kindern, lag auch mir im Kindesalter eine gewisse Affinität zum Pferd im Blut. Kein Volksfest verging, ohne dass ich auf einem dieser Jahrmarktpferde gesessen und mit ihm Freundschaft geschlossen hätte. Diese großen, sanften Tiere und ihr wundervoller Geruch ließen mich nicht los. Als Junge gibt man dies aber nicht gern zu, weil Reiten doch "Mädchensache" ist.
Jahrmarktpferde
Auch meine Eltern hätten das so kategorisch abgelehnt, dass ich gar nicht daran zu denken brauchte. So verging meine Kindheit zwar mit Kühen auf dem Bauernhof meines Onkels, aber leider ohne Pferd. Erst viele Jahre später, ich war schon über 20, nahm mich eine Bekannte in den Reitstall mit, in dem sie ihr eigenes Pferd "Timo" stehen hatte, einen kleinen, bayerischen Warmblut-Wallach, der mich vom ersten Moment an mochte und respektierte. Aus dem einen Besuch wurden viele Besuche, und aus dem kleinen Pferdebewunderer wurde ein durchschnittlicher Reiter, der sich immerhin sehr sicher in allen Gangarten auf dem Pferd halten konnte. Diverse Übungsstunden auf dem Reitplatz und viele Ausritte über Feld und Wald festigten mein reiterisches Können und pflanzten den Virus "Pferd" immer tiefer in mein Herz. Ich war traurig, als diese Ära durch eine langwierige Verletzung von Timo zu Ende ging. Ich verlor den Kontakt zu meiner Bekannten und vor allem den zum Pferd.


Wie diese Geschichte begann

Es war viele Jahre nach meinem ersten Pferdekontakt mit Timo, als meine Frau und ich beschlossen, einen Bauernhofurlaub mit unserer kleinen Tochter Julia (damals 4 Jahre alt) zu machen, um ihr das Landleben und die Tiere näher zu bringen und sie auch mal mit "Schmutz" in Kontakt kommen zu lassen. Wir wissen ja, die Kinder vom Land sind die gesündesten und haben im Vergleich zu Stadtkindern so gut wie keine Allergieprobleme! Also, rein in´s Internet und einen netten Bauernhof in den bayerischen Bergen gesucht: Ferienwohnung, Kühe, Kälbchen, Schweine, Hühner, Hunde und Katzen, das waren die Vorgaben. Gewünschter Zielort: Berchtesgadener Land zwischen Chiemsee und Watzmann (www.berchtesgadener-land.com).


Zufall oder Vorsehung?

Der erste Treffer: Eine Niete - leider zum gewünschten Termin ausgebucht, wie so viele andere auch. Wie sich herausstellte, war es im Juli einfach viel zu spät, um für Anfang August zu buchen. Aber wir hatten doch noch Glück. Der Klingerhof in Piding (www.klingerhof.de) bei Bad Reichenhall hatte noch eine Ferienwohnung frei. Nachdem wir fest gebucht hatten, mussten wir feststellen, dass es weder Kühe und Kälbchen noch Schweine und Hühner gab. Der Klingerhof war/ist ein Bio-Bauernhof mit Ziegen und... PFERDEN!

Der Klingerhof

Der Klingerhof




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