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ALOISIUS - vom Fohlen zum Reitpferd

Gesundheitliche Aspekte - (Meine Erfahrungen)

Ich kann damit einfach nicht hinter dem Berg halten: Ich habe keine Rückenschmerzen mehr! Und, liebe Leser glaubt mir, - ich hatte lange und starke Rückenschmerzen -. Ich will nicht ausschließen, dass auch heute nach starker körperlicher Belastung, speziell der Wirbelsäule, erneut temporäre Schmerzen da sein können, aber ich hatte früher ja sogar im Alltag Rückenschmerzen. Ich quälte mich oft schon morgens mit starken Beschwerden aus dem Bett, und das gibt es heute nicht mehr! Das ist keine Werbung für´s Reiten, sondern Realität! Ich gebe auch ganz klar zu, daß diese so extrem positive Verbesserung erst durch das "Galoppieren" mit Loisl kam, also zumindest durch flottes Reiten. Das reine Fahren mit der Kutsche, hat in Bezug auf meine Rückenschmerzen nämlich keine positive Veränderung gebracht. Ich gehe davon aus, dass die starke Nutzung der Rückenmuskulatur beim Reiten einen bleibenden Trainingseffekt bewirkt, der sogar bei mir, als reinem "Wochendreiter" zu einer solch radikalen Verbesserung meiner Beschwerden geführt hat. Ärzte raten ja zum Reitsport, aber dass der Effekt so positiv ist... - wow!

Eigenes Gesundheitsbild- Geschichte Bandscheibenvorfall

Beruflich bin ich, wie so viele, ein reiner "Schreibtischtäter" am Computerarbeitsplatz. Ungenügender Ausgleichssport und wenn, dann nur in extremer Form wie mehrtägiges Holzmachen (sägen, spalten, hacken, stapeln) oder ganztägiges Skifahren, haben ihr Übriges zu meinem Bandscheibenvorfall beigetragen. Da sich ein frei schwimmendes Bandscheibenstück im Wirbelkanal befand, das zu erheblichen Bewegungseinschränkungen und starken Schmerzen führte, kam ich um eine Operation nicht herum. Es hat danach gut 2 Jahre gedauert bis ich meinen Rücken wieder als absolut "stabil" bezeichnen konnte. Die Rückenschmerzen bei/nach den kleinsten Belastungen sind mir geblieben... Bis ich dann wieder begann zu reiten!

Positive Aspekte des Reitens - (und Kutschenfahrens)

Nicht nur beim Reiten, sondern bei jeglicher Betätigung mit dem Pfed bleibt ein sportlicher Aspekt nicht aus. Schon das anstrengende Putzen (zumindest wenn man´s richtig macht) trägt zu deutlich erhöhtem Puls bei (ich schwitze sogar meistens beim Putzen). Bis das Pferd dann aufgesattelt oder aufgeschirrt ist, hat der Kreislauf bereits einiges geleistet. Während das Kutschefahren dann eine eher gemütliche Betätigung ist (wenn man nicht gerade sportlich in´s Gelände fährt), stellt das Reiten erhöhte Ansprüche an Bein-, Bauch- und Rückenmuskulatur. Auch die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN Fédération Nationale) spricht von "allgemeiner Gesundheitsförderung mit positiven Auswirkungen auf Menschen mit schwacher Muskulatur des Stütz- und Bewegungsapparates, besonders Rücken- und Bauchmuskulatur." Details dazu auf "Reiten als Gesundheitssport".




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